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Putumayo Latin Jazz, Putumayo

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Afro-kubanischen Rhythmen und Jazz-Stylings kommen zusammen auf dieser lebendigen Sammlung von Songs, die von vielen der Meister des Latin Jazz. CD, Putumayo
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Putumayo Latin Jazz, Putumayo

Latin Jazz, Putumayo

Tracks

1. Machito with Cannonball Adderley: Congo Mulence 

2. Poncho Sanchez: El Sabroson 

3. Tómas R. Einarsson: Rumdrum 

4. Tito Puente: Cha Cha Cha 

5. Chico Alvarez: La Clave, Maraca Y Güiro 

6. Ray Barretto: Summertime 

7. Hilton Ruiz: Steppin’ With T.P 

8. Manny Oquendo & Libre: Cuando Se Acabará 

9. Chocolate Armenteros: Trompeta en Montuno 

10. The Brian Lynch/Eddie Palmieri Project: Guajira Dubois 

Furiose Salsa-Fusionen aus einem halben Jahrhundert

Die Ausflüge aufs Terrain der Música Latina haben bei Putumayo eine lange und erfolgreiche Tradition mit den Salsa- und Afro-Latino-Scheiben, den Sammlungen von kubanischen und karibischen Perlen. Zum ersten Mal stattet man vom New Yorker Headquarter aus nun den starken Lebenslinien einen Besuch ab, die sich zwischen den Latin Communities und der Jazzhistorie entsponnen haben. Und gerade der Big Apple hat dabei eine tragende Rolle gespielt.In den 1930ern verstärkte der Musiker Arsenio Rodriguez die Bläser- und Perkussionsabteilung seines Orchesters, um einen voluminöseren Sound zu erreichen. Parallel brachte sein Kollege Orestes Lopez einen afrikanischer gefärbten Groove in das kolonial betonte Genre Danzón. So führten die beiden alten kubanischen Genres die Geburt des Mambo herbei. Durch die nach New York ausgewanderten Bigbandchefs, allen voran Machito und Tito Puente, verwandelte sich die Metropole in den 1940er in einen Hexenkessel. Die Exilanten kamen durch die Kreation des Cha Cha Cha gleichzeitig dem Geschmack der US-Amerikaner entgegen. Inspiration empfingen die Latinos von Duke Ellingtons oder Count Basies Orchestern, während Jazzer wie Dizzy Gillespie ihrerseits einen kochenden Mix aus afrokubanischem und afroamerikanischem Vokabular schufen. Erneuert wurden die Wechselwirkungen zwischen USA und Karibik dann wiederum in den 1960ern, als sich Musiker aus Spanish Harlem des Soul bedienten, um den Boogaloo aus der Taufe zu heben und sich schließlich die Musik aus dem Barrio als Salsa neu definierte. Seitdem ist das Latin Jazz-Genre lebendig geblieben und erfindet sich immer wieder neu. Putumayo stellt die Protagonisten dieser bezwingenden Mischehe aus einem halben Jahrhundert mit ihren spannendsten Aufnahmen vor – von den exponierten Orchesterchefs bis zu den Session-Männern aus der zweiten Reihe: Titanen der legendären Bigbands, allen voran Tito Puente und Machito sind zugegen, letzterer in einer Kollaboration mit Canonball Adderley. Ein weiterer Leader, der Perkussionist Ray Barretto, greift Gershwins "Summertime" auf, der größte Latin-Fusionist des 21.Jarhunderts, Eddie Palmieri kooperiert mit dem Trompeter Brian Lynch aus Milwaukee. Conga-Spieler Poncho Sanchez, Manny Oquendo und Chico Álvarez führen das Erbe der Bigbands fort, und der Trompeter Chocolate Armenteros gibt einen fulminanten Einblick in seine Improvisationskunst. Der Isländer Tomás R. Einarsson schließlich führt vor Ohren, welchen globalen Charakter Latin Jazz heute hat. Gewidmet ist die Scheibe dem Ausnahmepianisten Hilton Ruiz, der letztes Jahr unerwartet starb und hier mit einer seiner letzten Aufnahmen zu hören ist.

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